Unionsfraktionschef Jens Spahn tritt zurück
Unionsfraktionschef Jens Spahn legt sein Amt nieder. Das teilte der CDU Politiker in einem Schreiben an die Mitglieder der CDU CSU Bundestagsfraktion mit. Er begründete den Schritt damit, dass sein persönliches Glück, gemeinsam mit seinem Mann eine Familie zu gründen und Vater zu werden, nicht mit seinem politischen Amt vereinbar sei.
Bundeskanzler und CDU Parteichef Friedrich Merz bezeichnete den Rücktritt als richtig und unvermeidlich. Er kündigte an, in Abstimmung mit CSU Chef Markus Söder einen Vorschlag für die Neubesetzung des Fraktionsvorsitzes zu machen. Bis dahin soll CSU Landesgruppenchef Alexander Hoffmann die Amtsgeschäfte übernehmen.
Spahn war zuletzt wegen der Inanspruchnahme einer Leihmutter in den USA unter Druck geraten. Ihm wurden Doppelstandards vorgeworfen, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und die Union eine Legalisierung ablehnt. Auch innerhalb der CDU wuchs die Kritik an ihm deutlich.
