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Mindestens 64 Tote bei Zugunglück in Spanien

Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge rund 150 Kilometer südlich von Madrid sind mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem gibt es etwa 80 Verletzte, wie die Regionalregierung von Kastilien La Mancha mitteilte.

Das Unglück ereignete sich nahe Urda in der Provinz Toledo. Zwei Waggons eines Zugs des privaten Bahnunternehmens Iryo entgleisten und stürzten einen Bahndamm hinunter. Spanische Medien berichteten, ein Hochgeschwindigkeitszug des staatlichen Unternehmens Renfe habe den Zug von hinten gerammt. Beide Züge waren in Richtung Süden nach Andalusien unterwegs. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez äußerte sich bestürzt und sprach den Betroffenen sowie ihren Angehörigen sein Mitgefühl aus. Auch Deutsche Bahn Chefin Evelyn Palla und EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundeten ihre Anteilnahme.

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