Wenn die letzte Kneipe schließt: Neue Studie zeigt gesellschaftliche Kosten
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Wenn die letzte Kneipe schließt: Neue Studie zeigt gesellschaftliche Kosten

Eine mögliche Erhöhung der Spirituosensteuer würde Bars, Kneipen und Clubs in Deutschland nach einer neuen Studie zusätzlich belasten. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass mit Schließungen solcher Betriebe weit mehr verloren geht als wirtschaftliche Substanz. Bars und Kneipen gelten demnach als Orte der Begegnung, an denen Nachbarschaft, Vereinsleben und gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen.

Die Studie bezeichnet die Gastronomiebetriebe als wichtige dritte Orte neben Zuhause und Arbeitsplatz. Sie schaffe Räume für Austausch, Teilhabe und lokales Miteinander. Gleichzeitig steht die Branche unter Druck: Steigende Kosten, sinkende Besucherfrequenzen und mehr Insolvenzen setzen vielen Betrieben zu.

Für 2024 weist die Studie in Deutschland mehr als 32.400 Betriebe und rund 225.000 Beschäftigte aus. Der Umsatz lag demnach bei über 9,6 Milliarden Euro. Die Zahl der getränkegeprägten Gastronomiebetriebe sank seit 2015 deutlich.

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