Was New Yorks Muslime nach 9/11 durchmachen mussten
Nach den Anschlägen vom 11. September wurden viele Muslime in New York angefeindet, verhaftet oder von Behörden überwacht. Eine der Betroffenen war Shahana Hanif, die als Kind von einem Autofahrer als Terroristin beschimpft wurde. Das Erlebnis brachte sie später dazu, politisch aktiv zu werden.
Auch Asad Dandia geriet ins Visier der Behörden. Ein Bekannter, der sich mit ihm angefreundet hatte, gab später zu, im Auftrag der New Yorker Polizei als Informant in seine Organisation eingeschleust worden zu sein. Nach den Anschlägen hatte die Polizei Moscheen, Studentengruppen und muslimische Unternehmen ohne konkreten Anlass ausspioniert. Später folgten Klagen und ein Vergleich mit der Stadt New York. Die Polizei musste strengere Regeln für Überwachungspraktiken einführen.
Heute ist Zohran Mamdani der erste muslimische Bürgermeister von New York. Für viele junge Muslime ist das ein Hoffnungszeichen. Gleichzeitig erlebt auch Shahana Hanif als erste muslimische Stadträtin der Stadt weiter Anfeindungen. Gegen Mamdani läuft eine Petition, in der ihm vorgeworfen wird, sich nicht klar genug von extremen pro palästinensischen Parolen zu distanzieren.
