Warum die Zukunft der VW Werke wohl weiter ungewiss bleibt
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Warum die Zukunft der VW Werke wohl weiter ungewiss bleibt

Bei Volkswagen bleibt die Zukunft mehrerer Werke vorerst offen. Der Aufsichtsrat will am Freitag über den Sparkurs und mögliche Werksschließungen beraten. Für die Beschäftigten geht es dabei um die Frage, wie viele Arbeitsplätze auch über 2030 hinaus gesichert werden können, denn die Produktion in Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm läuft Anfang der 2030er Jahre nach und nach aus.

Ein Beschluss über Schließungen steht bislang nicht fest. Im Aufsichtsrat sitzen neben Großaktionären, dem Staat Katar, dem Land Niedersachsen und der Arbeitnehmerseite auch Vertreter der Beschäftigten. Vor allem das Land und die Arbeitnehmervertreter lehnen Werksschließungen ab. Die IG Metall sprach von Unsinn und betonte, der Aufsichtsrat müsse bei der Zukunft der Standorte mitreden.

Eine Einigung gilt vor der Sitzung als unwahrscheinlich. Im Gespräch sind unterschiedliche Vorschläge von Vorstand, Arbeitnehmerseite und Niedersachsen. Sollte es keine Einigung geben, könnten Anteilseigner eine außerordentliche Hauptversammlung anstreben. Klarheit über alle Werke erwartet VW Vorstandschef Oliver Blume erst in sechs bis zwölf Monaten.

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