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Wadephuls Afrika Mission: Energie, Handel, Wachstum

Außenminister Johann Wadephul hat auf seiner Afrika Reise in Nigeria und Südafrika für engere wirtschaftliche und politische Beziehungen geworben. In Lagos suchte er den Austausch mit jungen Kreativen und Influencern. Sie verwiesen auf das große Interesse an deutscher Kultur, kritisierten aber zugleich die schwierige Visavergabe für Reisen nach Deutschland.

In Nigeria hob Wadephul die Bedeutung des Landes als Wirtschaftsstandort und Energielieferant hervor. Er verwies auf deutsche Importe von Maschinen, Chemie und Nahrungsmitteln sowie auf die wachsende Bedeutung nigerianischer Rohstoffe. Begleitet wurde er von einer Wirtschaftsdelegation, die auch mehrere Projekte und Investitionen ankündigte.

Im Mittelpunkt seiner Reise standen zudem Infrastruktur und Sicherheit. Die Bundesregierung stellt weitere Mittel für die Zusammenarbeit mit Nigeria bereit. Wadephul warnte deutsche Unternehmen davor, Chancen in Afrika zu verpassen. In Südafrika betonte er die Bedeutung der strategischen Partnerschaft, kritisierte die Haltung von US Präsident Donald Trump gegenüber dem Land und sprach sich für eine stärkere afrikanische Vertretung im UN Sicherheitsrat aus.

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