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Wadephuls Afrika Mission: Energie, Handel, Wachstum

Bundesaußenminister Johann Wadephul wirbt auf seiner Afrika Reise in Nigeria und Südafrika für engere wirtschaftliche und politische Beziehungen. In Lagos traf er Vertreter der jungen Kreativszene und sprach mit ihnen über Erwartungen an Deutschland und Europa. Zugleich betonte er die Bedeutung Nigerias als Wirtschaftsstandort und Energielieferant für Deutschland.

Wadephul reiste mit einer Wirtschaftsdelegation, zu der auch große Konzerne und mittelständische Unternehmen gehören. Das Münchner KI Unternehmen VIDA schloss während des Besuchs einen Vertrag über mehrere Millionen Euro mit der nigerianischen Regierung. Im Fokus steht die KI gestützte Infrastrukturplanung. Deutschland und die EU setzen zudem auf mehr Investitionen in Verkehrs, Energie und Versorgungsnetze.

In Abuja und später in Pretoria sprach Wadephul auch über Sicherheitsfragen und wirtschaftliche Chancen. Er forderte die deutsche Wirtschaft auf, Afrika nicht zu lange zu vernachlässigen. In Südafrika hob Außenminister Ronald Lamola die Bedeutung deutscher Unternehmen hervor. Wadephul kritisierte außerdem die Haltung von US Präsident Donald Trump gegenüber Südafrika und sprach sich für eine stärkere afrikanische Vertretung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aus.

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