News kompakt: Frankreich kommt Schülerforderungen entgegen
In Frankreich hat die Regierung erstmals auf Forderungen der seit drei Wochen protestierenden Schüler reagiert. Premierminister Sébastien Lecornu kündigte den kurzfristigen Einsatz von mehr als 3000 Vertretungslehrern an. Sie sollen an 114 weiterführenden Schulen eingesetzt werden, an denen der Lehrermangel am größten ist. Zudem stellte Lecornu zusätzliches Geld in Aussicht.
Am Donnerstag beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums erneut mehr als 71.000 Menschen an Protest und Blockadeaktionen. Mehr als 500 Menschen wurden festgenommen, knapp 50 Sicherheitskräfte verletzt.
