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Treibstoffmangel in Russland: Tagelang in der Warteschlange

In Russland verschärft sich der Treibstoffmangel. Autofahrer stehen in manchen Regionen stundenlang, teils tagelang, an Tankstellen an. Berichtet wird von geschlossenen Tankstellen, langen Schlangen und Rangeleien unter Wartenden. In Gelendschik schildert eine Einwohnerin, sie habe seit drei Tagen vergeblich versucht zu tanken und die Nacht im Auto verbracht.

Als Ursache gilt auch die Zunahme ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien. Nach den Angriffen auf mehrere Anlagen hat sich die Krise nach Angaben aus dem Land weiter ausgedehnt. Besonders schwierig ist die Lage demnach in Tschita, wo Autofahrer bis zu 36 Stunden warten und teils ihre Autos schieben müssen. Wegen der Knappheit weichen viele Menschen auf Fahrgemeinschaften, Busse, Taxis, Fahrräder oder sogar Pferde aus.

Die Behörden weisen einen systematischen Mangel zurück und machen Panikkäufe und Spekulanten verantwortlich. Zugleich wächst der Unmut in der Bevölkerung. Einer Umfrage zufolge ist das Vertrauen in Präsident Wladimir Putin gesunken, während die Sorge um Preise und Lebenshaltungskosten zunimmt.

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