Arbeiten für die ukrainische Bahn in ständiger Gefahr
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Arbeiten für die ukrainische Bahn in ständiger Gefahr

Für die ukrainische Eisenbahn sind Fahrten seit dem russischen Angriffskrieg ein ständiger Balanceakt zwischen Betrieb und Gefahr. Lokführer und Zugpersonal berichten von Drohnen und Raketen, vor denen sie Züge sichern, Fahrgäste evakuieren und den Fahrplan trotzdem so gut wie möglich aufrechterhalten müssen.

Seit Beginn des Kriegs wurden nach Angaben der Bahn mehr als 520 Lokomotiven beschädigt oder zerstört, gut 300 davon seit Anfang des Jahres. Auch rund 400 Waggons wurden beschädigt. Die Reparaturen dauern teils Jahre. Die Bahn verfolgt deshalb die Flugbahnen von Drohnen genau und kündigt Evakuierungen oft schon Minuten vor einem möglichen Einschlag an.

Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter müssen Reisende dann immer wieder mit Nachdruck zum Verlassen der Wagen bewegen. Für das Personal gehört die ständige Bedrohung zum Alltag, für viele Fahrgäste sind die Fahrten dennoch Teil eines routinierten Lebens zwischen Krieg und Ausreise.

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