Wie Desinformation die Bekämpfung von Ebola im Kongo erschwert
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Wie Desinformation die Bekämpfung von Ebola im Kongo erschwert

Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo erschwert Desinformation die Bekämpfung der Ebola Epidemie. In der Provinz Ituri wurden rund 350 bestätigte Fälle und 60 bestätigte Tote registriert. Viele Menschen glauben den Warnungen nicht und vermuten Gerüchte über Särge, Fahrzeuge von Hilfskräften oder andere Ursachen hinter den Todesfällen.

In Mongbwalu kam es bereits zu Angriffen auf das Generalkrankenhaus. Eine wütende Menge forderte die Herausgabe verstorbener Angehöriger und zündete ein Zelt von Ärzte ohne Grenzen an. Die Organisation zog Personal ab, nachdem 18 unter Beobachtung stehende Patienten verschwunden waren. Für die derzeit umlaufende Bundibugyo Variante des Ebola Virus gibt es noch keinen Impfstoff.

Fachleute verweisen darauf, dass solche Falschmeldungen bei Gesundheitskrisen immer wieder auftauchen. Zu den Problemen zählen auch geringere Mittel für Nothilfemaßnahmen. Behörden bemühen sich um klare Kommunikation, doch nach Einschätzung von Fachleuten reicht das allein nicht aus, um die Bevölkerung zu erreichen.

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