Lettland: Zwischen Sorge vor Russland und hohen Lebenshaltungskosten
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Lettland: Zwischen Sorge vor Russland und hohen Lebenshaltungskosten

In Lettland wird ein neues Parlament gewählt. Die Parlamentswahl im EU und NATO Land steht im Zeichen von Sorgen vor Russland, hohen Lebenshaltungskosten und einem angeschlagenen Gesundheitssystem. Zur Absicherung des Urnengangs sind auch vier deutsche Eurofighter und etwa 40 Soldaten der Bundeswehr im Einsatz.

Ministerpräsident Andris Kulbergs will den westlichen Kurs seiner Regierung fortsetzen und die Verteidigungsausgaben weiter erhöhen. Ab 2027 sollen mindestens fünf Prozent der Wirtschaftsleistung in die Verteidigung fließen. Kulbergs warnt zugleich vor möglichen Provokationen, nachdem mehrfach Drohnen in den lettischen Luftraum eingedrungen waren.

Im Wahlkampf spielen auch soziale Themen eine große Rolle. Viele Menschen in Lettland leiden unter hohen Preisen, das Gesundheitssystem gilt als chronisch unterfinanziert. Insgesamt treten 14 Parteien und Wahllisten an, weshalb eine stabile Regierungskoalition nach der Wahl als schwierig gilt.

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