Deutschland und Afghanistan: Zwischen Abschiebungen und Hilfe
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Deutschland und Afghanistan: Zwischen Abschiebungen und Hilfe

Seit fünf Jahren sind die Taliban in Afghanistan wieder an der Macht. Deutschland erkennt die Regierung in Kabul nicht an, führt aber technische Gespräche, um Abschiebungen zu ermöglichen. Innenminister Alexander Dobrindt verweist darauf, dass dafür Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort nötig seien.

Gleichzeitig setzt die Bundesregierung bei der Hilfe für Afghanistan auf andere Wege. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan sagt, normale Entwicklungszusammenarbeit unter Taliban Herrschaft sei nicht möglich. Hilfe für Frauen und Mädchen solle über unabhängige Partner wie die Vereinten Nationen oder die Weltbank erfolgen. Besonders Frauen und Mädchen litten unter der Lage, ihnen werde etwa höhere Bildung verwehrt.

Aus der Opposition kommt Kritik an der Bundesregierung. Schahina Gambir von den Grünen wirft ihr vor, nicht genug zu tun und die Taliban durch Gespräche indirekt aufzuwerten. Jan Nolte von der AfD fordert, Hilfen an die Rücknahme afghanischer Staatsbürger zu knüpfen.

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