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Serbien: Akzeptanz von Gewalt blockiert Fortschritt

In Serbien wird Gewalt nach Darstellung des Textes von der politischen Spitze toleriert und gefördert. Die politische Klasse setze sie als Mittel zur Machterhaltung ein, was demokratische Strukturen wie Parlamentarismus, Gewaltenteilung sowie Meinungs und Medienfreiheit behindere. Auch in anderen Staaten Südosteuropas spiele Gewalt bei der Konfliktlösung eine große Rolle.

Besonders deutlich zeige sich das an wiederholten Gewalttaten im privaten und öffentlichen Raum. Genannt werden unter anderem die Amokläufe in Belgrad und Mladenovac im Mai 2023 sowie die Tötungen in Cetinje im Januar 2025. In Serbien komme es zudem häufig zu häuslicher Gewalt, und laut der Gleichstellungsbeauftragten Brankica Jankovic wurden in den vergangenen 14 Jahren 430 Frauen ermordet. Auch in Parlamenten und Gemeinderäten der Region komme es immer wieder zu Prügeleien.

Kritik richtet sich außerdem gegen Präsident Aleksandar Vucic, der Richter und Staatsanwälte öffentlich angreife und die Medien eng kontrolliere. Über den Staatssendern und Boulevardmedien würden Hass, Diskriminierung und Desinformation verbreitet, was die Akzeptanz von Gewalt weiter verstärke.

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