Paritätischer Gesamtverband: Armut in Deutschland steigt
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Paritätischer Gesamtverband: Armut in Deutschland steigt

In Deutschland ist die Armutsquote nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands auf einen neuen Höchststand gestiegen. Von 2024 auf 2025 erhöhte sich der Anteil um 0,6 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent der Bevölkerung. Der Verband spricht von 13,3 Millionen Menschen, die hierzulande in relativer Einkommensarmut leben.

Besonders betroffen sind Alleinlebende, Alleinerziehende und ältere Menschen. Fast jede fünfte Person ab 65 Jahren gilt demnach als arm oder armutsgefährdet. Auch Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Der Verband warnt vor weiteren Einschnitten bei Sozialleistungen und spricht von einer krisenhaften Lage.

Zwischen den Regionen gibt es große Unterschiede. Die niedrigsten Quoten verzeichnen Bayern und Baden Württemberg, die höchsten Bremen, Sachsen Anhalt sowie Hamburg und Berlin. Zudem berichtet der Verband, dass vielen Haushalten das Geld für laufende Kosten nicht reichte und wichtige Anschaffungen oft nicht möglich waren.

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