Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr liefern
|

Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr liefern

Bulgarien wird der Ukraine keine Waffen mehr aus den Beständen seiner Armee zur Verfügung stellen. Ministerpräsident Rumen Radew begründete das mit den sozialen und wirtschaftlichen Folgen des Kriegs für sein Land und forderte erneut eine diplomatische Lösung.

Weiter liefern sollen aus Bulgarien aber Munition und andere Rüstungsgüter. Das Land bleibt damit nach Einschätzung aus dem Text ein wichtiger Lieferant für die ukrainische Armee, auch weil bulgarische Fabriken Munition für sowjetische Waffensysteme herstellen und ihre Produkte über EU Staaten weitergeben.

Zugleich teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit, dass ukrainische Streitkräfte eine Militärfabrik in der russischen Stadt Tscheboksari mit einer selbst entwickelten Rakete getroffen hätten. Nach Angaben des Generalstabs griff die Ukraine außerdem eine Ölraffinerie in der Region Samara und einen russischen Tanker im Schwarzen Meer an.

Das Parlament in Kyjiw beschloss zudem eine deutliche Aufstockung des Verteidigungsetats um umgerechnet etwa 30 Milliarden Euro. Der Wehretat steigt damit auf mehr als 84 Milliarden Euro.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert