Analyse: Warum die SPD in Mecklenburg Vorpommern hinter der AfD liegt
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Analyse: Warum die SPD in Mecklenburg Vorpommern hinter der AfD liegt

In Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD die AfD trotz eines Rückstands bei der Wahl nicht verdrängen können. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig profitierte dabei von einem starken Amtsbonus und ihrer klaren Abgrenzung zur Bundespolitik. Fast die Hälfte der SPD Wählenden sagt, ohne Schwesig würde sie die Partei nicht wählen.

Besonders deutlich zeigt sich das bei der Kritik an der geplanten Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Drei Viertel der Wahlberechtigten im Land wollen sie beibehalten. Schwesig erntet zudem Zustimmung für ihre Kritik an Reformen der Bundesregierung. Die Arbeit der rot roten Landesregierung wird von etwa der Hälfte der Menschen positiv bewertet, 61 Prozent sind mit Schwesig zufrieden.

Die AfD gewann vor allem durch Mobilisierung eigener Anhänger und durch frühere Nichtwähler hinzu. Gleichzeitig wird sie im Land inzwischen häufiger als Partei der Mitte wahrgenommen. Bei der Frage, wer die wichtigsten Aufgaben im Land am besten lösen kann, liegt die SPD aber mit 42 Prozent klar vor der AfD mit 25 Prozent.

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