Kolumbien: Die harte Linie des Präsidenten fordert erste Opfer
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Kolumbien: Die harte Linie des Präsidenten fordert erste Opfer

Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella geht mit großer Härte gegen bewaffnete Gruppen vor und setzt seine Ankündigungen in den ersten Wochen im Amt mit hoher Geschwindigkeit um. In einem veröffentlichten Video zeigt er sich in Militäruniform zwischen Leichensäcken und beschlagnahmten Waffen. Er spricht von einem Schlag gegen den Terrorismus der FARC und kündigt weitere Einsätze an.

De la Espriella hat sich damit klar von der Politik seines Vorgängers Gustavo Petro abgesetzt. Friedensgespräche soll es nach seiner Linie nicht mehr geben. Unter den mehr als 30 getöteten Menschen sind nach Angaben der Behörden auch mindestens vier Minderjährige. Das hat in Kolumbien die Debatte über die Rechtmäßigkeit solcher Angriffe verstärkt.

Seit seinem Amtsantritt gab es bereits mehrere Anschläge. Experten halten weitere Reaktionen der Guerillagruppen für wahrscheinlich, sehen für die Politik der harten Hand aber knappe Ressourcen und wenig politischen Rückhalt.

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