Wohnungsnot: Grundstückspreise treiben Baukosten und Mieten nach oben
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Wohnungsnot: Grundstückspreise treiben Baukosten und Mieten nach oben

Wohnungen werden teurer, weil zu wenig gebaut wird und die Bodenpreise oft einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Vor allem in Ballungsräumen treiben teure Grundstücke Mieten und Kaufpreise nach oben. Kommunen können die Entwicklung beeinflussen, etwa durch eigene Bodenpolitik oder die Art, wie sie Bauland vergeben.

Besonders in Metropolen bleibt Bauland teuer, in München liegt der Preis teilweise bei mehr als 2000 Euro pro Quadratmeter. Fachleute sehen darin eine wichtige Hürde für bezahlbaren Wohnraum, auch für Genossenschaften. Als Gegenmodell gilt Ulm, wo die Stadt seit Jahrzehnten Grundstücke gezielt kauft und nur unter Auflagen vergibt, etwa mit einem hohen Anteil an Sozialwohnungen.

Auch Konzeptvergaben und Erbpacht sollen helfen, bezahlbares Bauen zu fördern. Kommunen mit wenig Geld haben dafür jedoch nur begrenzte Möglichkeiten. Zugleich bleibt der Konflikt zwischen mehr Bauland und zusätzlicher Flächenversiegelung bestehen.

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