Wo und warum US Soldaten in Europa stationiert sind
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Wo und warum US Soldaten in Europa stationiert sind

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind US Soldaten in vielen Teilen Europas stationiert. Die Präsenz entstand im Kalten Krieg als Teil der NATO Abschreckung gegen die Sowjetunion. In den Spitzenzeiten der 1950er Jahre waren bis zu 475000 US Militärangehörige in Europa, nach 1991 wurde die Zahl deutlich reduziert. Seit 2014 hat sie wegen der Spannungen mit Russland wieder leicht zugenommen.

Den größten Schwerpunkt bildet Deutschland mit mehr als 36400 aktiven Soldaten. Wichtige Standorte sind Stuttgart, Ramstein, Landstuhl und Büchel. Es folgen Italien mit knapp 12700 und Großbritannien mit rund 10200 stationierten US Soldaten. Besonders in Polen spielt die rotierende Präsenz an der Ostflanke eine Rolle. Die USA nutzen ihre Stützpunkte in Europa auch für weltweite Einsätze, etwa wegen der Logistik und der Reichweiten von Flugoperationen.

Zuletzt sorgte Donald Trump mehrfach für Veränderungen. Zunächst stoppte das Pentagon eine Rotation von rund 4000 Soldaten nach Polen, dann stellte Trump 5000 zusätzliche Soldaten in Aussicht. Zugleich hatte er zuvor den Abzug von 5000 Soldaten aus Deutschland angekündigt.

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