Wo Stellen wegfallen und wo neue entstehen
In Deutschland fallen derzeit vor allem in der Industrie viele Arbeitsplätze weg. Zu den aktuellen Einschnitten zählen auch die Pläne von Volkswagen, weltweit bis zu 100.000 Stellen zu streichen. Betroffen sind neben der Autoindustrie auch Zulieferbetriebe, Stahlindustrie und Maschinenbau.
Eine Studie der Unternehmensberatung Horváth und des Handelsblatts kommt zu dem Ergebnis, dass bis 2030 insgesamt 60 Prozent der Industrieunternehmen Stellenabbau planen. Allein in diesem Jahr könnten demnach weitere 100.000 Jobs in der Industrie wegfallen. Bereits 2025 beschleunigte sich der Jobverlust, insgesamt gingen rund 120.000 Stellen verloren.
Unternehmen nennen als Gründe vor allem hohe Kosten für Personal und Energie sowie Steuern, Abgaben und Bürokratie. Das ifo Institut meldete zudem ein sinkendes Beschäftigungsbarometer und sieht den Arbeitsmarkt weiter schwach. Gleichzeitig entstehen neue Jobs etwa im Baugewerbe, in der Informations und Kommunikationsbranche sowie in der Pflege.
