Klimakonferenz in Bonn: Zwischen Visionen und Widerständen
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Klimakonferenz in Bonn: Zwischen Visionen und Widerständen

Mehr als 5000 Delegierte haben in Bonn zehn Tage lang die nächste Weltklimakonferenz im November vorbereitet. Zum Abschluss fiel die Bilanz gemischt aus: UN Klimasekretär Simon Stiell sprach von Fortschritten in vielen Bereichen, zugleich aber von Stillstand und Rückschritten bei anderen Punkten. Auch Umweltverbände und Verhandler nannten die Ergebnisse nur teilweise zufriedenstellend.

Im Mittelpunkt standen vor allem die Vorbereitung der COP31 im türkischen Antalya, Fragen der Klimafinanzierung und die Rolle der Wissenschaft. Die künftige Konferenzspitze aus der Türkei und Australien wirbt für eine freiwillige Initiative, mit der der weltweite Elektrifizierungsgrad auf 35 Prozent steigen soll. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur liegt der Anteil derzeit bei rund 20 Prozent.

Zugleich blieben Streitpunkte offen. Entwicklungsländer forderten neue Gespräche über die Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung. Kritisiert wurden außerdem Angriffe auf die Klimawissenschaft und Probleme bei der Visa Vergabe für Teilnehmende aus afrikanischen Ländern und dem Nahen Osten.

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