Behörden nehmen Rechtsextremisten wegen Terrorplans für Rumänien fest
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Behörden nehmen Rechtsextremisten wegen Terrorplans für Rumänien fest

Die Bundesanwaltschaft hat in Baden Württemberg einen Rumänen festnehmen lassen, der versucht haben soll, eine rechtsextremistische Terrorgruppe zu gründen. Die Gruppierung sollte in Rumänien einen Krieg des Terrors entfachen und zum Untergang des rumänischen Staates sowie zur Errichtung eines neuen Staatsgebildes nach nationalsozialistischem Vorbild beitragen.

Nach Angaben der Karlsruher Behörde soll sich der Mann ab Anfang 2023 um die Gründung der Gruppe bemüht haben. Über zwei Kanäle auf einem Messengerdienst habe er vor allem junge Rumänen angesprochen und sie zu Mitgliedern machen wollen. Dabei habe er zu Straftaten aufgerufen, darunter Graffitis mit rechtsextremen Symbolen, Brandanschläge sowie die Tötung von Untermenschen. Außerdem soll er Anleitungen zur Herstellung von Gift, Sprengstoffen, Molotow Cocktails und Autobomben veröffentlicht haben.

Der 22 Jährige wurde im Enzkreis festgenommen und dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt. Dort wurde ihm der Haftbefehl eröffnet und in Vollzug gesetzt. Er sitzt in Untersuchungshaft.

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