Windpreis stürzt auf Rekordtief: Auktionserfolg wird für Projektierer zum Risiko
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Windpreis stürzt auf Rekordtief: Auktionserfolg wird für Projektierer zum Risiko

Bei der jüngsten Ausschreibung für Windenergie an Land wurden 2.499 Megawatt vergeben. Auf 6.409 Megawatt kamen 628 Gebote, am Ende erhielten 270 Projekte einen Zuschlag. Der starke Wettbewerb drückte den durchschnittlichen Zuschlagswert auf 5,06 Cent pro Kilowattstunde, den niedrigsten Stand seit Jahren. Gegenüber der Vorrunde sank die Vergütung von 5,54 Cent, seit August 2024 sogar um mehr als zwei Cent je Kilowattstunde.

Für die Bundesnetzagentur ist die hohe Nachfrage ein Zeichen für das große Interesse am Ausbau der Windenergie. Zugleich geraten Projektentwickler unter Druck, weil bei den niedrigen Preisen kaum Spielraum für Kostensteigerungen bleibt. Hohe Finanzierungskosten, strengere Anforderungen an Netzanschlüsse und zusätzliche Risiken durch Genehmigungen und Auflagen verschärfen die Lage.

Auch der VDMA fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen. Der Verband verweist auf offene Fragen zur EEG Novelle und zum Netzanschlusspaket. Der Windmarkt sei damit in eine Phase des harten Preiswettbewerbs eingetreten, in der Projekte wirtschaftlich bleiben müssen, um den Ausbau dauerhaft zu sichern.

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