Was steckt hinter den russischen Warnschüssen im Ärmelkanal?
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Was steckt hinter den russischen Warnschüssen im Ärmelkanal?

Ein russisches Kriegsschiff hat im Ärmelkanal Warnsignale und später Warnschüsse abgegeben, nachdem sich eine Segeljacht nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums auf etwa 500 Meter genähert hatte. Die Jacht war mit Jane und Alan Kelvey südlich der Isle of Wight in Richtung Cherbourg unterwegs und befand sich rund 30 Kilometer vor der Südküste Englands in der Nähe der russischen Fregatte Admiral Grigorovich.

Die Segler schildern den Ablauf anders. Jane Kelvey sagte der BBC, das Kriegsschiff habe sie nicht angerufen, und es habe aus ihrer Sicht keine Kollisionsgefahr gegeben. Für sie sei der Vorfall erst mit den Warnschüssen entstanden. In Großbritannien sorgt der Fall für breite Diskussionen.

Premierminister Keir Starmer bezeichnete das Geschehen als beunruhigend und fahrlässig, hielt es aber nach Einschätzung des Verteidigungsministeriums eher nicht für eine feindliche Aktion. Der frühere Verteidigungsminister Ben Wallace verwies auf die enge Schifffahrtsroute und sprach von Russlands Verzweiflung.

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