Wie es mit der Commerzbank jetzt weitergeht
Nach der Zustimmung der EZB Aufseher kann die italienische Großbank UniCredit ihre Beteiligung an der Commerzbank weiter ausbauen. Nach Angaben des Instituts darf sie weitere Aktien kaufen und die bisherige Schwelle von knapp 30 Prozent überschreiten. Die Commerzbank äußerte sich dazu nicht.
UniCredit will nach eigenen Angaben bis zum Jahresende rund 50 Prozent der Stimmrechte halten und könnte die Frankfurter Bank dann kontrollieren, sofern die weiteren aufsichtsrechtlichen Verfahren abgeschlossen sind. Offen ist noch die Entscheidung der EU Kommission. Die Bank spricht von einem Meilenstein, Experten erwarten weitreichende Folgen für den Finanzplatz Frankfurt und die Eigenständigkeit der Commerzbank.
Der Bund hält noch gut 13 Prozent an der Commerzbank und fordert nach einer Übernahme den Erhalt des Standorts Frankfurt, die Bedeutung für den Mittelstand und den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Die Gewerkschaft ver.di warnt vor einem massiven Stellenabbau.
