Wie die Ukraine mit behinderten Kindern umgeht
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Wie die Ukraine mit behinderten Kindern umgeht

Der russische Angriffskrieg hat in der Ukraine viele Kinder traumatisiert und das Leben von Familien mit behinderten Kindern zusätzlich belastet. In Irpin, einem Vorort von Kiew, arbeitet seit einem Jahr eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderungen, die von der Stadt finanziert wurde und bei deren Ausstattung Deutschland half. Dort werden 50 Kinder von einer Psychologin, vier Erziehern, zwei Sozialarbeitern und einer Krankenschwester betreut.

Mehrere Eltern berichten von schweren Einschnitten durch den Krieg und von fehlenden Therapieplätzen. Zugleich rücken Kinder mit Behinderungen stärker in den Blick. Nach einem Gesetz zur Inklusion fördert der Staat ihren Besuch in regulären Schulklassen. Nach Angaben von Beschäftigten und Eltern seien Kinder im Alltag verständnisvoller geworden.

Auch die Kinderzeitschrift Piznayko greift das Thema regelmäßig auf. Dort werden Kinder mit Behinderungen in Rubriken und Illustrationen gezeigt, um zu vermitteln, dass sie genauso viel wert sind wie alle anderen.

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