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Nordkoreas Propaganda: Martyrium für Russland

Nordkorea setzt nach Einschätzung von Experten Propaganda ein, um die eigenen Verluste im Krieg gegen die Ukraine zu rechtfertigen. Nach einer aktualisierten Schätzung des südkoreanischen Geheimdienstes NIS sollen von rund 13.000 entsandten nordkoreanischen Soldaten etwa 2.000 ums Leben gekommen sein.

Die Staatsmedien stellen die toten Soldaten als Helden dar und zeigen Aufnahmen von Kim Jong Un, wie er vor Porträts Gefallener ehrt und trauernde Angehörige umarmt. Zugleich rufen sie junge Menschen dazu auf, sich zum Militär zu melden und für das Regime Opfer zu bringen. Experten sehen darin den Versuch, Loyalität zu erzwingen und den Krieg gegen die Ukraine als Verteidigung Nordkoreas gegen Feinde wie die USA, Japan und Südkorea darzustellen. Dadurch solle verschleiert werden, dass nordkoreanische Soldaten für russische Interessen kämpfen und sterben.

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