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Wie die Ukraine auf Trumps Dieseldeal mit Russland reagiert

Der Diesel Deal zwischen US Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin sorgt in der Ukraine für Verärgerung. Moskau darf damit russischen Dieselkraftstoff in die Weltmärkte liefern. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer unfairen Situation und nannte Trumps Entscheidung eine schwache Entscheidung starker Partner.

Die Vereinbarung wurde bekannt, während in Miami Gespräche zwischen ukrainischen, amerikanischen und europäischen Vertretern liefen. Experten in der Ukraine sehen in dem Vorgang vor allem Vorteile für Russland und vermuten einen Zusammenhang mit den amerikanischen Zwischenwahlen. Sie halten es für möglich, dass Trump von den hohen Treibstoffpreisen und der Kritik an seiner Politik ablenken will.

Ukrainische Fachleute raten dennoch davon ab, den Kontakt zu Washington abzubrechen. Sie verweisen darauf, dass Sicherheitsunterstützung und Geheimdienstinformationen für Kyjiw wichtig bleiben. Zugleich setzen sie darauf, dass Trumps Linie nach den Wahlen unter Druck gerät und auch im US Kongress Widerstand gegen den Deal wächst.

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