Kampf gegen die Berliner Mauer: Für Achim Neumann ein Lebensthema
Der Mauerbau am 13. August 1961 war für viele Menschen in der DDR ein Schock. Auch Achim Neumann erlebte die Abriegelung Berlins als einschneidenden Moment. Der damalige Student wollte zunächst nicht glauben, dass eine Stadt wie Berlin tatsächlich so abgeriegelt werden könne.
Bei seiner Rückkehr wurde ihm die neue Realität schnell bewusst. Familien wurden getrennt, Menschen verloren ihre Arbeit oder konnten nicht mehr studieren. Kurz nach dem Mauerbau wurde Achim bei einer Party zudem Zeuge einer Verhaftung, die ihn endgültig zur Fluchtbewegung brachte.
Vier Monate nach dem Mauerbau gelang ihm mit einem geliehenen Schweizer Pass die Ausreise nach West Berlin. Später half er beim Bau von Fluchttunneln unter der Mauer. Für Achim Neumann wurde der Widerstand gegen die Berliner Mauer damit zu einem Lebensthema.
