Warnstreiks im Handel: Wir sind nicht die Billigheimer der Nation
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Warnstreiks im Handel: Wir sind nicht die Billigheimer der Nation

Die Tarifverhandlungen im Handel für rund fünf Millionen Beschäftigte kommen weiter nicht voran. Die Gewerkschaft ver.di rief auch am Freitag zu Warnstreiks auf. Zu Kundgebungen in mehreren Städten werden mehr als 10.000 Teilnehmer erwartet.

Nach Angaben der Gewerkschaft legten Beschäftigte bereits den zweiten Tag in Folge zeitweise die Arbeit nieder. Die größten Kundgebungen sind in Erfurt, Bochum und Saarbrücken geplant, weitere Aktionen sollen in Berlin und Ingolstadt stattfinden.

Ver.di verhandelt in mehreren Bundesländern über Gehaltserhöhungen im Einzelhandel sowie im Groß und Außenhandel. Die erste Runde war Anfang der Woche für gescheitert erklärt worden. Die Gewerkschaft fordert sieben Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Arbeitgeber bieten deutlich weniger an. Ver.di kritisiert die Offerten als unzureichend und verweist auf die finanzielle Belastung vieler Beschäftigter. Der Handelsverband Deutschland rechnet nicht mit spürbaren Auswirkungen für Kundinnen und Kunden.

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