Katherina Reiche stützt oder bremst sie die Energiewende?
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Katherina Reiche stützt oder bremst sie die Energiewende?

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche steht wegen ihres Kurses in der Energiepolitik unter Druck. Auslöser ist unter anderem ein öffentlicher Streit mit Finanzminister Lars Klingbeil über Entlastungen bei hohen Energiekosten, den Kanzler Friedrich Merz mit einer Mahnung zur Zurückhaltung quittierte.

Reiche gilt als streitbar und wirtschaftsnah. Nach ihrer Zeit im Bundestag arbeitete sie in der Energiewirtschaft, unter anderem bei Westenergie. Seit ihrem Amtsantritt im Mai 2025 hat sie zentrale Vorhaben ihres Vorgängers Robert Habeck zurückgenommen, darunter die Vorgaben für neue Heizungen mit erneuerbaren Energien. Stattdessen setzt sie stärker auf Gaskraftwerke.

Kritik kommt von Grünen und Energieexpertinnen, die der Ministerin eine zu große Nähe zu fossilen Interessen vorwerfen. Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie verlangt inzwischen spürbare Reformen. Merz hält dennoch weiter zu Reiche und verteidigte zuletzt auch die Kürzung von Förderungen für private Solaranlagen.

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