Wadephul an der NATO Nordflanke: Alles, nur kein Alarmismus
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Wadephul an der NATO Nordflanke: Alles, nur kein Alarmismus

Außenminister Johann Wadephul hat auf einer Reise an die NATO Nordflanke Finnland und Norwegen besucht und sich dort mit der Sicherheitslage an der Grenze zu Russland befasst. In Finnland sprach er über den aus seiner Sicht grundlegenden Wandel im Verhältnis zu Russland. Sicherheit gebe es angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und weiterer hybrider Bedrohungen nicht mehr auf der bisherigen Grundlage.

Wadephul verwies darauf, dass Finnland seit April 2023 auch NATO Grenze ist und Russland auf den Beitritt mit Aufrüstung an der Grenze reagiert habe. Er würdigte zugleich den finnischen Zivilschutz und die enge Zusammenarbeit von Staat und Gesellschaft. Finnland hatte zudem das Ottawa Abkommen verlassen, das den Einsatz von Landminen verbietet.

In Norwegen betonte Wadephul die wachsende Bedeutung des Landes für Deutschland und die NATO im Nordatlantik. Im Hauptquartier der norwegischen Streitkräfte in Reitan informierte er sich über die Beobachtung von Schiffen und Flugzeugen im Hohen Norden. Dabei ging es auch um hybride Angriffe, Kooperationen und den Austausch von Informationen.

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