Volle Auftragsbücher, zu wenig Gewinn: Die A&M Beratung erklärt, wann Werbung für Unternehmen lohnt
Viele Handwerksbetriebe arbeiten trotz voller Auftragsbücher und ausgelasteter Teams nicht profitabel genug. Nach Einschätzung von Alexander Thieme von der A&M Unternehmerberatung liegt das Problem oft nicht in zu wenig Arbeit, sondern in den falschen Aufträgen. Entscheidend sei nicht allein Umsatz oder Auslastung, sondern der Gewinn pro Stunde.
Werbung sei im Handwerk dann sinnvoll, wenn sie entweder freie Kapazitäten füllt oder bessere Aufträge in den Betrieb bringt. Dafür müssten Betriebe ihre Leistungen nach Materialkosten, Zeitaufwand und Marge bewerten, statt nur auf den Umsatz zu schauen. Als Beispiel nennt Thieme den SHK Bereich, in dem Reparaturen, Wärmepumpen und Klimaanlagen unterschiedlich profitabel sein können.
Bevor Geld in Werbung fließt, müsse der Grundauftritt stimmen, etwa mit einer klaren Website und gut auffindbaren Kontaktdaten. Ob sich Werbung lohnt, lasse sich nicht nach wenigen Wochen beurteilen, da zwischen Anfrage und Zahlung oft längere Zeit vergeht. Wichtig seien zunächst passende Anfragen und Termine.
