Resilienz der Berliner Außenwirtschaft: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
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Resilienz der Berliner Außenwirtschaft: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Eine Studie von IW Consult für die IHK Berlin kommt zu dem Schluss, dass sich Berlins Außenhandel insgesamt als breit diversifiziert und vergleichsweise robust zeigt. Abhängigkeiten von einzelnen Ländern bleiben in den meisten Gütern und Branchen begrenzt, auch die Einbindung in gesamtdeutsche Wertschöpfungsstrukturen stärkt die Widerstandsfähigkeit.

Gleichzeitig weist die Untersuchung auf betriebliche Risiken hin. Einzelne Unternehmen können deutlich stärker von bestimmten Herkunfts oder Zielländern abhängig sein und damit anfälliger für politische oder wirtschaftliche Schocks werden. Ergänzende Analysen auf Unternehmensebene sollen helfen, wirtschaftspolitische Maßnahmen gezielter auszurichten.

Zudem betrachtet die Studie die politischen und institutionellen Rahmenbedingungen wichtiger Handelspartner. Drei Szenarien zu US Zöllen oder einer einseitigen Entkopplung Chinas zeigen deutliche Folgen für die Berliner Wirtschaft. In allen Fällen sinkt die Bruttowertschöpfung auf ein Niveau wie zuletzt 2003, die Zahl der Erwerbstätigen geht je nach Szenario um 6140 bis 18550 Personen zurück. Zusätzliche Exporte in die Europäische Union oder in die Mercosur Staaten können die Verluste nur teilweise ausgleichen.

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