US Präsident Trump in Irland: Golf, Proteste und ein heikles Thema
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US Präsident Trump in Irland: Golf, Proteste und ein heikles Thema

US Präsident Trump hat Irland besucht und dabei auch sein Golfressort im westirischen Doonbeg aufgesucht. Der Ort mit rund 300 Einwohnern stand wegen des Besuchs unter starkem Sicherheitsaufgebot, landesweit waren etwa 4000 Polizei und Sicherheitskräfte im Einsatz, darunter auch US amerikanische Kräfte. In Doonbeg fanden die Irish Open erstmals in Trumps Anlage statt, am Sonntag wollte er die Trophäe überreichen.

Begleitet wurde der Besuch von Protesten. In einer Umfrage sprachen sich vorab 69 Prozent der Iren gegen Trumps Besuch aus. In Dublin gingen Tausende auf die Straße, in Doonbeg protestierten nur einige Dutzend Menschen. Zugleich betonte die örtliche Unternehmerin Rita McInerney die wirtschaftliche Bedeutung des Ressorts für die Region.

Politisch sorgte vor allem Trumps Äußerung zu einem vereinigten Irland für Aufsehen. Nach einem Treffen mit Präsidentin Catherine Connolly und Regierungschef Micheál Martin sagte er, das wäre großartig und es werde passieren. Die Reaktionen fielen aus Irland, Nordirland und Großbritannien zurückhaltend bis ablehnend aus.

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