Unternehmensinsolvenzen im März 2026: 15,8 Prozent mehr als im März 2025
Im März 2026 registrierten die deutschen Amtsgerichte 2 308 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 15,8 Prozent mehr als im März 2025. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts fließen die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik ein, der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen rund drei Monate früher.
Im 1. Quartal 2026 wurden 6 275 Unternehmensinsolvenzen gezählt, ein Plus von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Forderungen der Gläubiger aus diesen Fällen lagen bei rund 9,3 Milliarden Euro nach rund 19,9 Milliarden Euro im 1. Quartal 2025.
Bezogen auf 10 000 Unternehmen lag die Insolvenzhäufigkeit im Quartal bei 17,7 Fällen. Am höchsten war sie im Bereich Verkehr und Lagerei mit 32,1 Fällen je 10 000 Unternehmen, gefolgt vom Gastgewerbe mit 30,3 und dem Baugewerbe mit 26,7 Fällen.
