US Midterms: Können die Republikaner wieder bei Latinos punkten?
Fast die Hälfte der Latinos in den USA wählte 2024 Donald Trump und trug damit in Arizona zu seinem Erfolg bei. Vor den Zwischenwahlen deutet sich nun an, dass die Republikaner in diesem Wählerblock an Zustimmung verlieren könnten. Umfragen zeigen unter Latino Wählern nur geringe Werte für Trump und eine deutlich höhere Unterstützung für die Demokraten bei der Frage, wen sie im Kongress sehen wollen.
In Arizona beschreiben viele Latinos Sorgen über hohe Lebenshaltungskosten und das harte Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE. Einige fühlen sich von Trump und den Republikanern nicht vertreten, andere sagen, sie wollten diesmal gar nicht wählen. Zugleich gibt es weiterhin Unterstützung für Trump, vor allem unter Latinos, die kleine Unternehmen führen und die Republikaner als wirtschaftsfreundlicher ansehen.
Ein Restaurantbesitzer aus Catalina zählt sich zu den überzeugten Anhängern Trumps. Er unterstützt auch das Vorgehen gegen Irans Führung und hält die harte Linie in der Migrationspolitik für richtig. Trotzdem geht auch er davon aus, dass bei den anstehenden Zwischenwahlen weniger Latinos republikanisch wählen werden als 2024.
