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Ungarns Magyar streitet mit Ukraines Sybiha um die Karpaten Acht

Zwischen Ungarns Ministerpräsident Peter Magyar und dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha ist es zu einem neuen Streit über die Beziehungen beider Länder gekommen. Auslöser waren die ukrainische Regionalinitiative Karpaten Acht und ein geplantes ungarisch ukrainisches Öllager nahe der Grenze. Magyar wies Vorwürfe zurück, Ungarn sei Teil der Initiative, und erklärte zugleich, in Ungarn werde kein solches Öllager gebaut.

Sybiha kritisierte Magyars Haltung auf X als fortgesetzte Blockade und Isolationismus. Magyar reagierte ebenfalls öffentlich und nannte die Einladung Ungarns zur Initiative inakzeptabel. Bereits zuvor hatte er die ukrainische EU Politik an die Verbesserung der Rechte der ungarischen Minderheit geknüpft und die Ukraine mehrfach nur für humanitäre Hilfe, nicht aber für Waffenlieferungen offen unterstützt.

Bei dem Treffen zu Karpaten Acht waren Vertreter mehrerer Länder eingeladen, Ungarn entsandte jedoch nur einen Geschäftsträger der Botschaft. Parallel unterzeichneten die Konzerne MOL und Naftohaz eine Absichtserklärung für den Bau eines großen Öllagers auf ungarischem Gebiet.

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