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UN Kommission wirft Israel Verbrechen wie Völkermord vor

Eine von den Vereinten Nationen eingesetzte Untersuchungskommission wirft Israel Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Westjordanland vor. Dazu zählten Auslöschung, Folter, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt. Im Gazastreifen begehe Israel zudem weiter Akte des Völkermords, heißt es in dem in New York veröffentlichten Bericht.

Die Kommission spricht von einem weitreichenden und systematischen Angriff auf Zivilisten. Israelische Behörden und die israelische Armee hätten seit Oktober 2023 im Westjordanland gezielt gegen die Zivilbevölkerung vorgegangen. Die israelische Vertretung in Genf wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer Desinformationskampagne.

Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich die Lage im Westjordanland seit dem Hamas Angriff vom 7. Oktober 2023 deutlich verschlechtert habe. Zugleich kritisiert die Kommission die Palästinensische Autonomiebehörde und wirft ihr vor, zivile und politische Opposition zu unterdrücken.

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