Warum die SPD jetzt auf Manuela Schwesig setzt
Die SPD setzt bei der Wahl in Mecklenburg Vorpommern auf Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Ein Erfolg dort könnte die Partei nach schwierigen Wochen etwas stabilisieren. Schwesig tritt im Wahlkampf selbstbewusst gegen die AfD an und betont die Nähe zu den Menschen vor Ort.
In Umfragen liegt die SPD in Mecklenburg Vorpommern zwar noch knapp hinter der AfD, doch das Rennen gilt als offen. Schwesig versucht, sich klar von Reformvorschlägen aus Berlin abzugrenzen, unter anderem bei der Rente. Sie gilt in der Partei als Zugpferd und wird als eine Politikerin gesehen, die Unzufriedenheit mit der Bundespolitik vor Ort auffangen kann.
Für die Bundes SPD bleibt die Lage dennoch angespannt. Die Partei steht in der Koalition mit CDU und CSU unter Druck und ringt weiter mit internen Personalfragen. Ein Wahlerfolg in Mecklenburg Vorpommern würde vor allem Parteichef Lars Klingbeil und Parteichefin Bärbel Bas vorerst stärken.
