Ukrainische Wirtschaft unter Druck durch den Krieg
Der Krieg setzt die ukrainische Wirtschaft weiter unter Druck. Besonders die Landwirtschaft leidet unter Angriffen, hohen Kosten und schwierigen Transportwegen. Landwirte berichten von gefährlichen Ernten, teurem Sprit, fehlendem Personal und niedrigen Einkaufspreisen. Beim Export von Sonnenblumenöl und Getreide erschweren blockierte Häfen am Schwarzen Meer den Handel, sodass Waren teurer und in kleineren Mengen per Lkw, Bahn oder auf dem Fluss ausgeführt werden müssen.
Auch Unternehmen in Kiew spüren die Folgen. Eine Restaurantkette kämpft mit fehlenden Lieferungen, sinkenden Besucherzahlen und Problemen, Mitarbeiter zu halten. Viele Beschäftigte arbeiten inzwischen weniger und verdienen auch weniger. Die ukrainische Regierung hat zudem die Regeln für Luftalarm angepasst. Bei Warnstufe Gelb dürfen Läden und Restaurants offen bleiben, geschlossen werden muss erst bei Warnstufe Rot.
