Bundesfamilienministerin erwägt Kehrtwende bei der Elterngeldreform
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Bundesfamilienministerin erwägt Kehrtwende bei der Elterngeldreform

Bundesfamilienministerin Karin Prien will die geplante Reform des Elterngelds noch einmal prüfen. Nach den Debatten der vergangenen Monate sagte sie, man solle sich erneut zusammensetzen und überlegen, ob die vorgesehenen Sparmaßnahmen in diesem Umfang zielführend und gerechtfertigt seien.

Prien zeigte sich offen dafür, die Bezugsdauer nicht wie geplant von 14 auf zwölf Monate zu kürzen. Auch die Aufteilung der Elterngeldmonate zwischen den Partnern könne noch verändert werden. Die Koalition berate derzeit über verschiedene Optionen und prüfe diese mit Blick auf die Haushaltslage.

Das Ministerium hatte im Sommer unter Sparvorgaben einen Entwurf für die Reform vorgelegt. Die Vorschläge stießen auf viel Kritik. Vorgesehen war eine Kürzung der Bezugsdauer um zwei Monate, wobei für jeden Elternteil drei Monate reserviert bleiben sollten. Sechs weitere Monate hätten die Partner untereinander aufteilen können.

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