Steht uns der extremste El Niño seit 140 Jahren bevor?
Im Pazifik entwickelt sich ein möglicherweise extremer El Niño, der in den kommenden Wochen die Wetterverhältnisse weltweit beeinflussen könnte. Meteorologen halten es für möglich, dass es sich um den stärksten je registrierten El Niño handelt.
Die Weltorganisation für Meteorologie geht davon aus, dass sich bald El Niño Wetterbedingungen bemerkbar machen und bis mindestens in den Winter hinein anhalten werden. Je nach Stärke und Dauer könnte das in vielen Regionen Dürren, Überschwemmungen, Hitzewellen und Unterbrechungen der Lebensmittel und Wasserversorgung auslösen.
El Niño ist ein natürliches Klimamuster, das sich alle zwei bis sieben Jahre wiederholt. Es kann in Zentralamerika, Asien, Afrika und Australien zu heißeren und trockeneren Bedingungen führen, in anderen Regionen aber auch starke Regenfälle und Überschwemmungen bringen. Zudem erhöht das Phänomen das Risiko für Waldbrände, beeinflusst die Hurrikansaison im Atlantik und kann Korallenbleiche auslösen.
