Russland: Putins Kampf für mehr Geburten bleibt erfolglos
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Russland: Putins Kampf für mehr Geburten bleibt erfolglos

Russlands Bevölkerung schrumpft seit Jahren, doch die von Präsident Wladimir Putin propagierte Geburtenpolitik zeigt offenbar wenig Wirkung. Eine Großfamilie wie die von Olga und Dmitrij Cholkin mit acht Kindern gilt in Russland als Ausnahme, obwohl Putin familienreiche, fromme und patriotische Familien als Vorbild sieht.

Der Staat versucht seit Jahren gegenzusteuern. Abtreibungen werden erschwert, Studentinnen erhalten Prämien für frühe Geburten, und selbstgewählte Kinderlosigkeit gilt als verbotene Ideologie. Zudem wurde der sowjetische Heldenmutter Orden für Frauen mit zehn und mehr Kindern wieder eingeführt.

Nach Angaben eines Demografen hat Russland seit 2014 mehr als ein Drittel seiner Geburtenrate verloren. Gleichzeitig werden immer weniger Daten zur Bevölkerungsentwicklung veröffentlicht. Die Geburtenrate liegt bei 1,34 Kindern pro Frau, während die Zahl der Todesfälle seit Jahren über der Zahl der Geburten liegt.

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