Reform der Kinder und Jugendhilfe: Diskussion über Schulassistenzen
|

Reform der Kinder und Jugendhilfe: Diskussion über Schulassistenzen

Der Bundestag befasst sich mit der Reform der Kinder und Jugendhilfe und damit auch mit der Frage, wie Kinder mit Behinderung weiter die nötige Unterstützung für die Teilnahme am Schulunterricht erhalten. Im Mittelpunkt stehen Schulassistenzen, die je nach Bedarf einzelne Kinder begleiten oder im Unterricht unterstützen.

Bundesfamilienministerin Karin Prien will das bisher verbreitete Modell der individuellen Hilfe verändern. Künftig sollen sich möglichst mehrere Kinder eine Betreuung teilen. Solche Pool Lösungen sollen aus ihrer Sicht die Regel sein. Gleichzeitig soll es weiterhin möglich bleiben, dass Kinder und Jugendliche mit individuellem Bedarf eine Einzelassistenz bekommen.

Sozialverbände sehen den Reformansatz kritisch. Sie warnen davor, dass Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf am Ende doch auf ihrem Recht auf eine persönliche Begleitung bestehen müssen. Kritik gibt es auch daran, dass die ursprünglich geplante zentrale Anlaufstelle für Familien nur noch in Form einer Experimentierklausel vorgesehen ist.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert