Raketenabwehrsystem "Arrow" wird in Kaufbeuren stationiert
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Raketenabwehrsystem “Arrow” wird in Kaufbeuren stationiert

Mit dem Raketenabwehrsystem Arrow will die Bundeswehr eine Lücke in der Luftverteidigung schließen. Kaufbeuren wird ein weiterer Standort für das System, das feindliche Raketen in großer Höhe abfangen soll. Nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bringt die Stationierung einen erheblichen Gewinn an Sicherheit für Bayern, Deutschland und Europa.

Die Bundeswehr hat für mehr als drei Milliarden Euro insgesamt drei Systeme des israelisch amerikanischen Typs bestellt. Arrow 3 soll sehr hoch anfliegende Mittel und Langstreckenraketen frühzeitig erfassen, identifizieren und in einer Höhe von 100 Kilometern abfangen. Das System ist deutlich leistungsstärker als andere bodengestützte Systeme wie Patriot oder Iris T SLM.

Deutschland bestellte Arrow im September 2023 als Reaktion auf Drohgebärden Moskaus im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Neben Holzdorf und Kaufbeuren ist in den kommenden Jahren noch ein weiterer Standort im Norden geplant. Ziel ist es, den Luftraum über Deutschland und über Nachbarländer wie Polen, Dänemark, Österreich und Tschechien abzusichern.

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