Ölpreisschocks: Langfristig hilft nur die Energiewende
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Ölpreisschocks: Langfristig hilft nur die Energiewende

Öl bleibt ein zentrales geopolitisches Druckmittel. Konflikte im Nahen Osten können Lieferwege stören, Preise treiben und auch in Deutschland zu höheren Spritkosten führen. Besonders wichtig ist dabei die Straße von Hormus, über die rund ein Fünftel des weltweiten Öl und Flüssiggastransports läuft. Wenn Iran die Meerenge blockiert, geraten Lieferketten ins Stocken.

Auch in anderen Regionen zeigt sich, wie abhängig Staaten von Energieimporten sind. Kuba leidet unter einem Mangel an Erdöl, nachdem der Zugang zu Lieferungen eingeschränkt wurde. In Pakistan und auf den Philippinen reagieren Regierungen mit Sparmaßnahmen. China und Japan gelten dagegen wegen Reserven, anderer Bezugsquellen und eines stärkeren Ausbaus erneuerbarer Energien als robuster.

Für Deutschland gilt: Rund 60 Prozent des Stroms kommen bereits aus erneuerbaren Energien, beim Heizen und Autofahren besteht aber weiter Abhängigkeit von Öl und Gas. Nach dem jüngsten Ölpreisschock ist die Nachfrage nach Wärmepumpen und Solaranlagen gestiegen. Experten sehen darin einen weiteren Grund, die Energiewende zu beschleunigen.

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