Arthur Mensch: 4 Thesen zur Zukunft der KI in Europa
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Arthur Mensch: 4 Thesen zur Zukunft der KI in Europa

Arthur Mensch, Mitbegründer und Geschäftsführer von Mistral AI, sieht Europa im weltweiten Wettbewerb um Künstliche Intelligenz unter Zugzwang. Der französische KI Forscher betont, die europäische Industrie dürfe nicht dauerhaft auf amerikanische KI setzen, weil das eine gefährliche Abhängigkeit schaffe. Europa müsse eigene Modelle entwickeln, Rechenzentren betreiben und die technologische Wertschöpfung im eigenen Wirtschaftsraum halten.

Souveränität bei KI beschreibt Mensch als wirtschaftlich, demokratisch und strategisch. Es gehe darum, Alternativen zu den großen Anbietern zu haben, Informationen kontrollieren zu können und auch bei Sicherheitsfragen wie Cyberabwehr oder dem Schutz vor KI gestützten Drohnenangriffen handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig lehnt er eine vollständige Abschottung ab und betont die Bedeutung internationaler Partnerschaften.

Als wichtigsten Hebel nennt Mensch die öffentliche Nachfrage. Wenn Staaten und Verwaltungen in KI investieren, solle das Geld in europäische Technologie fließen. Kritik übt er an europäischer Regulierung, die aus seiner Sicht oft kleinere Firmen belaste und falsche Signale sende. Wichtiger seien Vereinfachungen, mehr Optimismus und ein stärkerer europäischer Markt.

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