Neuer Offshore Plan: 70 GW trotz weniger Parks und weniger Netzanbindungen
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Neuer Offshore Plan: 70 GW trotz weniger Parks und weniger Netzanbindungen

Das Bundesamt für Hydrographie und Seeschifffahrt hat ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans für die Nordsee eingeleitet, um die gesetzlich vorgesehene Offshore Windleistung von 70 Gigawatt bis 2045 zu erreichen. Ein Vorentwurf ist bereits in die Abstimmung gegangen. Vorgesehen sind nur noch Flächen und Netzanbindungen, die voraussichtlich bis Ende der 2030er Jahre in Betrieb gehen.

Zu den zentralen Änderungen gehört die sogenannte Überbauung. Dabei werden auf einer Fläche Windenergieanlagen mit mehr Leistung geplant, als der Netzanschluss übertragen kann. Nach Angaben des BSH können dadurch fünf geplante Netzanbindungen entfallen. Die Behörde beziffert die möglichen Einsparungen auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.

Außerdem sollen auf zwei neuen Flächen statt 2000 Megawatt nur 1100 Megawatt je Gebiet geplant werden. Eine stärker verteilte Erschließung soll zudem höhere Stromerträge ermöglichen. Bis zum 3. Dezember 2026 können Behörden und Öffentlichkeit Stellung nehmen. Am 19. Januar 2027 ist ein Anhörungstermin in Hamburg geplant.

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